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Fabrinsky Freier Architekt BDA
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Aktuell-Archiv:

26.09.2008

Haus Berger beim Energietag Baden-Württemberg

Das Wohnhaus Berger wurde zur Teilnahme am Energietag Baden-Württemberg eingeladen.

Zum diesjährigen Energietag Baden-Württemberg wurde auf Einladung der Stadt Wiesloch das von uns geplante KFW-40-Haus präsentiert. Dabei wurde dem Gebäude ein durch und durch hervorragendes Zeugnis für verschiedene energiebezogene Kriterien ausgestellt. Mit einem Jahresenergieverbrauch von lediglich 22 kWh/m² liegt der Verbrauch nur unwesentlich über dem Passivhaus-Standard von 15 kWh/m².

Die Berwertungen im Einzelnen:

Physik: Note 1
Die Wärmeverluste werden durch eine 18 cm dicke Wärmedämmung auf den Außenwänden, eine 28 cm dicke Isolierung des Flachdachs sowie durch dreifach verglaste Fenster sehr gering gehalten.

Geometrie: Note 2
Durch das Versetzten des dunklen gegen den hellen Baukörper wird die Oberfläche des Hauses bei gleichem Volumen vergrößert. Dadurch erhöhen sich auch die Wärmeverluste durch die Außenwände. 

Chemie: Note 1
Durch die Nutzung der Sonnenenergie, der Erdwärme und durch den Einsatz von Biomasse werden nur sehr geringe Mengen an Luftschadstoffen und dabei besonders wenig CO2-Emissionen verursacht.

Biologie: Note 1
Zur Beheizung des Hauses wird Biomasse in Form von Holzpellets und damit Abfallprodukte von nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt.

Stromversorgung: Note 1
Photovoltaikmodule mit einer Gesamtfläche von 22 m² und einer maximalen Leistung von 3,7 kWp erzeugen pro Jahr ca. 3.350 kWh Strom aus Sonnenenergie.

Wärmeversorgung: Note 1
Neben einem Holzpelletkessel mit einem feuerungstechnischen Wirkungsgrad von 95 % sorgen 12,5 m² Sonnenkollektoren für Warmwasser und unterstützen gelegentlich auch die Heizung.

Lüftung: Note 1
Die Lüftung des Hauses erfolgt mechanisch und mit Wärmerückgewinnung. Wärme aus der Abluft wird dabei an die Zuluft abgegeben. Zur Vorwärmung der Frischluft wird zusätzlich die Erdwärme genutzt.

Wasserversorgung: Note 1
In einer Zisterne mit einem Fassungsvermögen von ca. 5.000 l wird Regenwasser gesammelt und zur Bewässerung des Gartens sowie zur Spülung der Toiletten genutzt.